JTF-Richtlinie Lausitz gilt bis 30.06.2027. Anträge brauchen Vorlauf, bestellt werden darf erst nach dem Antrag.
JTF-Förderung · Handwerk · Lausitz & Uckermark

JTF-Förderung für Handwerksbetriebe

Tischlerei, Elektro, Sanitär und Heizung, Dachdecker, Metallbau: Das Handwerk trägt die Region, und das Programm ist für diese Betriebe gemacht. Wer in Maschinen und Ausstattung investiert, um mehr Aufträge zu schaffen, kann bis zu 70 % Zuschuss erhalten.

Typische Vorhaben

Was gefördert werden kann.

Grundsätzlich prüfbar sind neue Wirtschaftsgüter, mit denen Ihr Betrieb seine Kapazitäten erweitert oder moderner arbeitet. In der Praxis sind das vor allem diese Vorhaben.

Holzbearbeitung und CNC in der Tischlerei

Plattensäge, Kantenanleimmaschine, CNC-Bearbeitungszentrum: Investitionen, mit denen eine Tischlerei mehr und präziser fertigt.

Werkstattausstattung

Neue Maschinen und Geräte für Elektro-, SHK- und Metallbetriebe, von der Biegemaschine bis zur Prüftechnik.

Baustellen- und Montagetechnik

Geräte und Ausstattung, die Ihre Montageteams produktiver machen. Was im Einzelfall dazugehört, klären wir im Fördercheck.

Digitale Auftragsabwicklung

Software für Kalkulation, Planung und Dokumentation als Teil eines Modernisierungsvorhabens.

Beispielrechnung

Was dabei herauskommen kann.

Gerechnet mit 70 % Förderquote, gedeckelt bei 300.000 € im De-minimis-Rahmen. Beispielwerte, die tatsächliche Höhe hängt von Ihrem Vorhaben ab.

CNC-Bearbeitungszentrum Tischlerei
Investition120.000 €
Möglicher Zuschuss84.000 €
Ihr Eigenanteil36.000 €
Werkstattmodernisierung Elektrobetrieb
Investition60.000 €
Möglicher Zuschuss42.000 €
Ihr Eigenanteil18.000 €

Ihr Vorhaben sieht anders aus? Wir rechnen es mit Ihren Zahlen durch, kostenfrei und unverbindlich.

Mit meinen Zahlen rechnen
Auch kleinere Vorhaben ab etwa 50.000 € können sich lohnen, wenn sie zusammenhängend geplant sind. Wir sagen Ihnen ehrlich, ab welcher Größe sich der Aufwand für Ihren Betrieb rechnet.
Aus der Praxis

Wie die Förderung im Betrieb ankommt.

Im Handwerk entscheidet oft eine einzige Maschine darüber, welche Aufträge ein Betrieb annehmen kann. Die Tischlerei mit CNC-Zentrum fertigt Losgrößen und Formen, an die vorher nicht zu denken war. Der Elektrobetrieb mit eigener Prüftechnik erledigt Aufgaben im Haus, die er vorher vergeben musste. Genau diese Sprünge will das Programm auslösen, und die Handwerkskammern in der Region weisen ihre Mitgliedsbetriebe inzwischen aktiv darauf hin.

Viele Handwerksbetriebe halten sich für zu klein für Förderanträge. Das Gegenteil ist richtig: Kleine und mittlere Unternehmen sind die Zielgruppe des Programms, und ein Meisterbetrieb mit fünf Leuten gehört genauso dazu wie der Mittelständler mit achtzig. Was stimmt: Unter etwa 50.000 € Investitionssumme steht der Aufwand selten im Verhältnis zum Zuschuss. Ob sich Ihr Vorhaben rechnet, sagen wir Ihnen vorab am Telefon, dafür brauchen Sie kein Formular auszufüllen.

Häufige Fragen

Was Betriebe wie Ihrer uns fragen.

Lohnt sich der Antrag auch für einen kleinen Betrieb?
Ab etwa 50.000 € Investitionssumme in der Regel ja. Bei 60.000 € Investition und 70 % Quote reden wir über 42.000 € Zuschuss, das ist für einen kleinen Betrieb viel Geld. Darunter wird es eng, das sagen wir Ihnen dann aber auch ehrlich am Telefon.
Kann ich Werkzeug und Kleingeräte fördern lassen?
Einzelne Kleingeräte ergeben selten ein förderfähiges Vorhaben. Als Teil einer größeren Werkstattmodernisierung können sie aber mit hinein. Entscheidend ist ein zusammenhängendes Vorhaben mit klarem Ziel, nicht eine Sammelliste von Anschaffungen über das Jahr.
Ich will die Werkstatt vom Vorgänger übernehmen und modernisieren. Geht das?
Die Übernahme selbst ist kein Fall für dieses Programm, die Modernisierung danach kann es sehr wohl sein. Neue Maschinen und Ausstattung nach einer Übernahme sind ein klassisches Erweiterungsvorhaben. Wichtig ist die Reihenfolge: erst den Antrag stellen, dann bestellen.
Erst der Antrag, dann die Bestellung. Wer vor der Antragstellung bestellt oder anzahlt, verliert den Förderanspruch. Lassen Sie Ihr Vorhaben prüfen, bevor Sie beim Lieferanten unterschreiben. Die Prüfung ist kostenfrei, unsere Rechnung kommt erst nach der Bewilligung.
Kostenfreie Ersteinschätzung

Schildern Sie Ihr Vorhaben. Wir sagen Ihnen, ob es sich lohnt.

Ein paar Sätze zu Standort, Betrieb und geplanter Investition reichen. Antwort in ein bis zwei Werktagen.

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